Kalte Nahwärme

Forschung & Innovation

Die Hochschule München und die TU Dresden starteten im August 2010 das Forschungsprojekt „+Eins“, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, gefördert wird. Ein großer Bestandteil dieses Forschungsprojektes ist die Leistung der Boden-Klima-Tauscher, in unterschiedlichen Einbauvarianten (horizontal, vertikal, übereinander) und in verschiedenen Bodenklassen, mit über 250 Fühlern zu messen und auszuwerten. Das Projekt dauerte insgesamt vier Jahre.

Forschungsprojekt +Eins

Um die Einbauzeit und die Beeinträchtigung des Geländes möglichst zu minimieren, hat die Firma Steinhäuser eine Grabenfräse für die Erstellung eines Erdschlitzes verstärkt, optimiert und umgebaut. Dank dieser Technologie werden beispielsweise bei einem Einfamilienhaus die zumeist vertikal verlegten Geothermieanlagen innerhalb von etwa zwei Arbeitstagen anschlussfertig verlegt. Die vertikal eingebrachten Kollektoren minimieren den Flächenbedarf gegenüber Horizontalkollektoren.

Die Innovation von Harry Steinhäuser wird wissenschaftlich im Rahmen des Forschungsprojektes „+Eins“ der Hochschule München und der TU Dresden begleitet. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist es, die Leistung der Boden-Klima-Tauscher in unterschiedlichen Einbauvarianten (horizontal, vertikal, übereinander), Abständen zueinander und in verschiedenen Bodenklassen mit über 250 Fühlern zu messen und auszuwerten.

Quelle: SBZ-Online und TGA-Fachplaner